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Costa Rica  
kleines Land – große Vielfalt

Das Land wurde 1502 entdeckt, der Name bedeutet „Reiche Küste“, die vermuteten Goldvorkommen bestätigten sich jedoch nicht. Der Reichtum ist eher in der Biodiversität zu finden, die durch verschiedene Klimazonen begünstigt wird. 

 

Das Land zwischen zwei Ozeanen, die sogenannte Schweiz Mittelamerikas, wartet auf mit ursprünglichen Regenwäldern, einer spektakulären Tierwelt, rauchenden Vulkanen, Palmenstränden, wilden Flüssen und dem wohl glücklichsten Volk der Welt. 

 

Im Norden grenzt Costa Rica an Nicaragua, im Süden an Panama. Costa Rica hat 5,2 Mio. Einwohner und gliedert sich in 7 Provinzen. 60 % der Ticos und Ticas, so nennen sie sich auch gerne selbst, leben in Städten und im klimatischbegünstigen Hochland. 

 

Bedeutend sind die Hauptstadt San José sowie Alajuela und Cartago. Es gibt nur zwei Jahreszeiten: Regenzeit (Mai bis November) und Trockenzeit (Dezember bis April).

Seit 1848 hat Costa Rica die endgültige staatliche Unabhängigkeit und ist eine Demokratie, 1949 wurde die Armee abgeschafft das Bildungssystem, das Gesundheitswesen und die Infrastruktur profitierten davon. 

Die ärztliche und medizinische Versorgung ist für lateinamerikanische Verhältnisse geradezu vorbildlich.

 

Traditionelle Exportgüter sind noch immer Kaffee, Bananen und Ananas, der Ökotourismus wird jedoch mehr und mehr zur wichtigen Einnahmequelle.

 

Bemerkenswert ist, dass fast 27 % der Landesfläche unter Naturschutz stehen und Strom zu nahezu 94 % aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Costa Rica befindet sich auf dem Weg zum Dienstleistungs- und Industrieland, High-Tech-Unternehmen tragen auch zum Wirtschaftswachstum bei.

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